K+S-Werke spenden für Futter für Zirkustiere

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Gelebte Solidarität
K+S-Werke spenden für Futter für Zirkustiere

Unter der Corona-Krise leiden aktuell unter anderem viele Künstler, Veranstalter, kurz Menschen und Einrichtungen, deren Einnahmen darauf beruhen, andere live und vor Ort zu unterhalten. Zu denen, denen aufgrund des Veranstaltungsverbotes bei gleichbleibenden Ausgaben die Einnahmen weggebrochen sind, gehört auch der Traditionszirkus Salto. Die K+S-Werke Neuhof-Ellers und Zielitz haben dem Zirkus in der prekären Lage jetzt mit Spenden unter die Arme gegriffen.

Der seit 1848 bestehende Zirkus Salto, der auf der Durchreise von Südhessen in Richtung Fulda war, sitzt seit einigen Tagen in dem Ort Rommerz fest – und damit quasi am Fuße des Monte Kali, der markanten Rückstandshalde des Werkes Neuhof-Ellers. Wie es der Zufall will, stammt die neunköpfige Zirkusfamilie aus der Stadt Burg in Sachsen-Anhalt, etwas nördlich von Magdeburg und damit in unmittelbarer Nähe des Kalimandscharo, der Rückstandshalde des Werkes Zielitz.

Als Roland Keidel, Leiter des Werkes Neuhof-Ellers, von der misslichen Situation des Zirkus erfuhr, kam ihm spontan die Idee, der Zirkusfamilie Köllner, die tagtäglich unter anderem 50 Tiere zu versorgen hat, unter die Arme zu greifen. „Ich mag mir kaum vorstellen, wie es ist, in der aktuellen Lage Verantwortung für so viele Lebewesen zu tragen. Besonders wenn die Kasse sprichwörtlich leer bleibt“, so Keidel.

Nach einem Telefonat mit Holger Hoppe, Leiter des Kaliwerkes in Zielitz, der sich für diese länderübergreifende Idee ebenso begeistern konnte, ließen die beiden Kaliwerke dem Zirkus jeweils eine Spende zukommen.
„Damit können wir einige Wochen dringend benötigte Futtermittel bezahlen. Oder auch den notwendigen Tierarztbesuch“, bedankt sich der Zirkusdirektor Bernhard Köllner. „Neben der Unterstützung z. B. durch ortsansässige Landwirte mit Heu- oder Strohballen hilft uns das enorm, um über die Runden zu kommen. Wie es für uns weitergeht, wissen wir momentan leider nicht“, so der Zirkuschef mit unsicherem Blick in die Zukunft.

Alle Beteiligten hoffen, dass die Krise bald überwunden werden kann und nicht nur das Zirkusleben wieder seinen gewohnten Gang geht. Unabhängig davon sind sich alle einig, dass so eine Krisensituation auch Gutes hervorbringen kann – z.B. gelebte Solidarität.
 

BU: Zirkusdirektor Bernhard Köllner (2. V. l.) und Werksleiter Roland Keidel (2. V. r.)

 

2020-05-04T15:12:09+02:00 04.05.2020|Pressemitteilungen|

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