Bürgerdialog zur SMART CITIES

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Bürgerdialog zur SMART CITIES in Osthessen mit 5 Kommunen gestartet

Bad Hersfeld, Burghaun, Fulda, Ludwigsau und Neuhof hatten gemeinsam zu einem virtuellen Bürgerdialog zum Thema „Wie Daten unser Gemeinwohl stärken“ eingeladen. Viele aktive Netzwerke, Vereine und Organisationen haben teilgenommen und ihre Vorschläge eingebracht. Die Erkenntnisse werden im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit in einem Projektantrag aufgegriffen.

Moderator der Veranstaltung, Prof. Dr. Lutz Heuser führte die rund 55 Teilnehmer der Online-Konferenz in das Thema ein und erläuterte das Ziel der Veranstaltung. Somit möchten sich die beteiligten Kommunen mittels einem interkommunalen Antrag für das Förderprogramm „Smart Cities made in Germany (2. Staffel)” des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat unter dem Namen „Osthessen Cluster“ bewerben. Hierzu wurden die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger und der kommunalen Netzwerke der beteiligten Städte gesammelt, um sie entsprechend zu berücksichtigen.

Der Initiator dieses Projektes, Thomas Fehling, Bürgermeister der Stadt Bad Hersfeld, erläuterte in Folge allen Online-Teilnehmern der virtuellen Versammlung die Beweggründe zur Gründung eines Osthessen Clusters, die Rolle der Netzwerke, Vereine und Gruppierungen innerhalb der Kommunen aber auch übergreifende, interkommunale Zusammenarbeit der beteiligten Städte.

Er betonte die Notwendigkeit des Austausches von Erfahrungen, die die einzelnen Mitglieder des Osthessen Clusters bereits bei verschiedenen Projekten rund um die Digitalisierung von Städten und Regionen gesammelt haben. Am Ende seines Vortrages legte Bürgermeister Thomas Fehling nochmal seinen Anspruch an die Zusammenarbeit der Kommunen und deren Netzwerkpartner dar: „Die Kommunen sollten noch viel mehr voneinander lernen. Nur so kann sich Osthessen im Wettbewerb der Regionen dauerhaft behaupten und eine Lebensqualität für ihre Bürgerinnen und Bürger viel leichter und schneller erreichen.“

Ergänzt wurden seine Ausführungen durch die Ideen und Wünsche der übrigen Oberbürgermeister- und Bürgermeister der beteiligten Städte und Gemeinden sowie der dort aktiven Netzwerke, Gruppierungen und Organisationen. Im Einzelnen waren dies für Bad Hersfeld noch die Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg, das Aktivbündnis Waldhessen sowie Mitglieder des Stadtrates und der Freiwilligen Feuerwehr.

Aus Fulda berichteten Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld sowie das Engineering High Tech Cluster Fulda, die Wirtschaftsförderung Fulda sowie das sehr aktive IT Forum „Zeitsprung“ die aktuellen Arbeiten und Pläne.

Bürgermeister Simon Sauerbier aus Burghaun teilte detailliert die Wünsche und Ziele seiner Gemeinde im Bereich Digitalisierung mit. Ergänzt wurde dies durch weitere Informationen des Breitbandbüro Hessen sowie des Vereins des Natur- und Lebensraum Rhön e.V. ihre Wünsche.

Aus Neuhof erläuterten Bürgermeister Heiko Stolz sowie die beteiligten Vereine „Leben und Arbeiten in Neuhof e.V.“ und der Gewerbeverein ihre Einschätzung zu diesem Thema.

Abschließend informierte auch Bürgermeister Wilfried Hagemann aus Ludwigsau über seine Wünsche und Hoffnungen an das neu zu gründende Osthessen Cluster.

Die Zusammenfassung der wichtigsten Punkte der zweistündigen Veranstaltung erfolgte durch Moderator Prof. Dr. Lutz Heuser anhand eines parallel zu den Gesprächen erstellten, grafischen Protokolls des Künstlers Mister Maikel. Auf der entstandenen Grafik sind alle beteiligten Städte und Gemeinden mit ihren Wünschen und Erläuterungen sowie den gemeinsamen Zielen im Osthessen Cluster vom Künstler festgehalten.

Zahlreiche konstruktive und konkrete Vorschläge wurden während der Veranstaltung über einen parallelen Chat von den Teilnehmern geschrieben, vom Projektteam gesammelt und in der offenen Fragerunde diskutiert worden.

Als Aufgabe wurde allen Beteiligten noch mit auf den Weg gegeben, sich darüber Gedanken zu machen, wie sich jedes Netzwerk, jeder Verein oder jede Organisation sowie die Städte und Gemeinden in die Themengebiete des Osthessen Clusters einbringen können. Hierzu gehören Mobilität, Logistik, Quartier, Bildungseinkommen und das Smart Region Lab.

Spontan bedankten sich zahlreiche Teilnehmer zum Abschluss für die interessante Veranstaltung und sprachen sich dafür aus, motiviert an den Themen weiterzuarbeiten.

Die Bewerbung des Osthessen Clusters mittels eines interkommunalen Antrags für das Förderprogramm „Smart Cities made in Germany (2. Staffel)” erfolgt noch bis Ende Mai.

2020-05-19T09:10:52+02:00 19.05.2020|Pressemitteilungen|

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